Schlagwort: Theorie

  • Über die „high performance“ Organisation

    Über die „high performance“ Organisation

    Über meine nunmehr mehr als 20 Jahren beruflicher Erfahrung in renommiertesten Unternehmensberatungen & internationalen Konzernen, manchen der besten Universitäten & Forschungseinrichtungen habe ich vor allem eines festgestellt. Eine „high performance“ Organisation ergibt sich primär über aktive Kommunikation, über Weitsicht und über Liebe zum Detail. Im Zentrum steht der Wille, etwas zu unternehmen, etwas zu gestalten,…

  • Die wirklich wichtigen Entscheidungen trifft Dein Herz

    Die wirklich wichtigen Entscheidungen trifft Dein Herz

    Ökonomen, Betriebswirte, Statistiker, Mathematiker und viele andere mehr beschäftigen sich mit der „Optimierung von Entscheidungen“. Zumeist wird in diesem Kontext unterschieden zwischen „rationalen“ und „irrationalen“ oder auch „vernüftigen“ und „unvernüftigen“ Entscheidungen unter dem Gesichtspunkt der eigenen „Nutzenmaximierung“. Dabei wird „Nutzen“ – verkürzt dargestellt – vermehrt auf die Maximierung des monetären Vermögens oder Einkommens reduziert. Es…

  • Die Phasen von Innovation

    Die Phasen von Innovation

    Wie kommt das Neue in unser Leben? Durch Innovation. Soweit, so gut. Doch tatsächlich ist die Sache mit der Innovation und somit mit Veränderung doch nicht ganz so einfach. Dabei gilt grundsätzlich, etwas Neues, etwas Innovatives aufzubauen ist „ganz einfach“ schwierig, etwas kaputt zu machen, etwas zu zerstören ist tatsächlich relativ einfach. Ob es sich…

  • Gesunde Liebe braucht keine Leistung

    Gesunde Liebe braucht keine Leistung

    „Ich liebe Dich, wenn …“ ist etwas, was Menschen mit sehr großer Wahrscheinlichkeit krank macht und wenig bis nichts mit gesunder Liebe zu tun hat. Es entsteht aus dem Leistungsverständnis, das per se überaus problematisch im Kontext menschlicher, sozialer Interaktion ist. „Ich liebe Dich, weil …“ ist der Ausdruck einer Zuneigung, eines Gefühls, das Menschen…

  • Die drei Wege in die Liebe

    Die drei Wege in die Liebe

    Im Jahr 1653 hat Madeleine de Scudéry die „Carte du Pays de Tendre“ entwickelt, die sie später in ihrer Novelle „Clélie“ veröffentlichte. Die Karte zeigt drei mögliche Wege (dargestellt als Flüsse) von der Bekanntschaft hin zur Liebe (Nouvelle amitie). Dabei führt einer von den drei Wegen („Flüsse“) ohne Umwege direkt zur Liebe: (1) der Weg…

  • Über den Zauber von Liebe & Intimität

    Über den Zauber von Liebe & Intimität

    Nichts im Leben ist schöner als die Liebe, nichts im Leben macht glücklicher als authentische Zweisamkeit & innige Intimität. So einfach kann Leben, Gesundheit und Glückseligkeit sein und es ist ein Zauber zwischen zwei Menschen, der nicht beschreib- und erklärbar ist. Eine Verbindung, die ohne Worte auskommt, Berührungen, die stundenlang nachwirken, Momente, in denen die…

  • Vertrauen kannst Du nicht testen

    Vertrauen kannst Du nicht testen

    Das Schmiermittel in jeder Beziehung und auch in jeder Organisation ist Vertrauen. Mit Vertrauen entsteht eine unglaubliche Leichtigkeit, eine unglaubliche Dynamik & Schwung, eine unglaubliche Freude. Ohne Vertrauen ist „Sand im Getriebe“, es geht zäh, es ist zermürbend, es macht Menschen letztlich krank. Dabei ist Vertrauen ein ganz besonderes Gut, ein ganz besonderer Wert, ein…

  • Warum Glück vom Verzicht kommt

    Warum Glück vom Verzicht kommt

    Es gibt das Stanford marshmallow experiment, bei dem es kurz darum geht, wie Kinder mit Verzicht umgehen und welchen Einfluss dies auf die Entwicklung der Kinder später hat. Es wurde erstmals 1970 durchgeführt und die Ergebnisse deuteten verkürzt darauf hin, dass jene Kinder sich „besser“ entwickeln, die mehr Geduld, Selbstdisziplin und die Fähigkeit zum Verzicht…

  • Wo die Liebe, da ein gesunder Weg

    Wo die Liebe, da ein gesunder Weg

    Es ist die gewiss schwierigste Entscheidung im Leben und wir treffen diese im aktuellen Kontext von „LebensabschnittspartnerInnen“ oder auch „Teilzeit-Monogamie“ mehrmals im Leben – in einer Partnerschaft bleiben oder gehen. Dabei ist klar, es gibt unendlich viele Wege, um in einer Partschnerschaft zu bleiben und es gibt nur einen Weg, den, aus einer Partnerschaft auszusteigen.…

  • Ökonomie des Sterbens

    Ökonomie des Sterbens

    Der Eurovision Song Contest (ESC) ist eine der größten (inoffiziellen) „Marktforschungsinstrumente“ für den aktuellen Gefühlszustand in der Gesellschaft und zeigt Jahr für Jahr, wie sich differenzierte Kunst gegen Pop-Kultur nach wie vor hervorragend durchsetzen kann. Eine der eindrucksvollsten Geschichten in diesem Zusammenhang entstand 2017 und dem klaren Gewinn von Salvador Sobral mit dem Lied „Amar…

  • Die Kommerzialisierung macht uns krank

    Die Kommerzialisierung macht uns krank

    Kommerzialisierung bedeutet in erster Linie, selbstverständlich verkürzt dargestellt, dass Menschen und Dinge käufliche werden. Im Kontext von Menschen sprechen wir da von „Prostitution“, „Opportunismus“ oder neuerdings vielleicht auch zunehmend „Narzissmus“. Im Kontext von Dingen sprechen wir davon, dass sich diese Dinge (Wohnungen, Häuser, Autos, Kleidung, Essen, Bücher, Stühle, etc.) kaufen lassen. In diesem Kontext hier…

  • Über den wachsenden „Alltagsfaschismus“

    Über den wachsenden „Alltagsfaschismus“

    Es wird immer wieder, vor allem in Politik, Kunst und Kultur, über die ohne jeden Zweifel katastrophalen Taten im Faschismus unter der Führung von Adolf Hitler gesprochen, primär die Ermordung von ca. 6 Millionen Menschen mit jüdischen Glaubensbekenntnis, dem so genannten „Holocaust“1 https://de.wikipedia.org/wiki/Holocaust. Das ist eine Tragödie, die sich in seinem Muster sehr bedauerlicherweise täglich…

  • Macht, Kritikfähigkeit & Entwicklung

    Macht, Kritikfähigkeit & Entwicklung

    Entwicklung ist ein schönes Wort, denn es deutet klar darauf hin, dass sich etwas ent-wickelt, also aus sich heraus entsteht. Dabei ist ein wesentlicher Unterschied, ob diese Entwicklung „aus sich heraus“ oder „von oben herab“ oder „auf Druck von außen“ entsteht. So es nicht „aus sich heraus“ entsteht, dann ist es eher eine Zerstörung. Denn…

  • Warum Liebe & Beziehung schwieriger geworden sind

    Warum Liebe & Beziehung schwieriger geworden sind

    Verschiedene DenkerInnen und SchreiberInnen (u.A. Michale J. Sandel: What money can’t buy) sind sich einig, dass im Wesentlichen Liebe und Respekt etwas ist, dass nicht käuflich ist. Es macht eben einen großen, wesentlichen Unterschied, ob z.B. ein Mann Sex mit einer Frau hat und dafür bezahlt oder eben Sex mit einer Frau hat, weil eine…

  • Über die „bedingungslose Liebe“

    Über die „bedingungslose Liebe“

    Es gibt kaum einen Zweifel daran, dass die „bedingungslose Liebe“ genau jenes ist, dass im Leben „das höchste der Gefühle“ ist, was er-reicht, was er-lebt werden kann. „Doch wie kann das gelingen und am besten dauerhaft?“, ist gleichzeitig die sehr wahrscheinlich schwierigste Frage, die es dazu zu beantworten gibt, tief-gehende Zufriedenheit und Glückseligkeit die Folge.…

  • Du kannst nicht, nicht entscheiden …

    Du kannst nicht, nicht entscheiden …

    … oder: Du bekommst immer das, was Du willst, egal, ob Du es „willst“ oder nicht. Klingt jetzt sehr wahrscheinlich eher verwirrend, löst sich dann wohl aber rasch auf, so bewusst und unbewusst mit in die Betrachtung kommen. Die Angst ist zumeist unbewusst, zumindest für die Person, die Angst hat. Die Angst ist zudem ein/e…

  • Klimaveränderung, Waldbrände und selbstverstärkender Kreislauf

    Klimaveränderung, Waldbrände und selbstverstärkender Kreislauf

    Wir erleben zunehmende Waldbrände derzeit auf der nördlichen Halbkugel unseres Planeten Erde, wo wir Sommer haben. Die Ursache dafür ist mit sehr großer Wahrscheinlichkeit die vermehrte Menge an Treibhausgasen (CO2, Methan, Lachgas, etc.) in der Atmosphäre. Die Temperaturen steigen, die Niederschläge sinken und somit kommt es zu vermehrten Waldbränden aufgrund des s.g. Treibhauseffektes, primäre Ursache…

  • Für die Bewältigung der zukünftigen Krisen brauchen wir eine „Globale Demokratische Republik“

    Für die Bewältigung der zukünftigen Krisen brauchen wir eine „Globale Demokratische Republik“

    Die größten Herausforderungen, denen sich unsere Gesellschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts gegenübersieht, sind auf globaler Ebene: Klimawandel, Ungleichheit, Migration, Überbevölkerung, Gesundheitspandemien, Hunger, Wasserversorgung, Biodiversität, Krieg, Überschuldung & Inflation, um nur die wichtigsten zu nennen – siehe auch die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) der Vereinten Nationen. Die Wirtschaft und…

  • Schuld – sie zerstört wie nichts anderes

    Schuld – sie zerstört wie nichts anderes

    Sie ist das Gegenteil von Liebe, die Schuld und sie hat wohl die größte „Kraft“, Menschenleben zu zerstören. Schuld ist die schlimmste Gewalt, die einem Menschenleben angetan werden kann. Dabei reicht allein der Gedanke daran, dass jemand „schuld“ sein soll. Es ist die reinste Form der Projektion. Es ist die brutalste Form der Abwertung. Es…

  • Leistung, Einsamkeit und Krankheit

    Leistung, Einsamkeit und Krankheit

    Die beste Anleitung zum Unglücklichsein ist sich ständig zu vergleichen – Neid, Gier, Eifersucht und Stolz, die mimetischen Kräfte (vgl. René Girard, Paul Watzlawick). Oder anders formuliert, das Schwierigste im Leben, um glücklich zu sein, ist einfach „nur“ zu beobachten ohne zu be-werten, was grundsätzlich unmöglich ist. Welch schöne Paradoxie das Leben und unsere Ästhetik…

  • Über das „Loslassen“ als Voraussetzung für Veränderung

    Über das „Loslassen“ als Voraussetzung für Veränderung

    Es sind unsere Muster und unsere Gewohnheiten, die unserem Leben unsichtbar und unterbewusst Struktur geben. Sie sind intrinsisch oder internalisiert. Somit bleiben Sie unverändert, so lange(1) uns keiner sagt, dass uns diese Muster und Gewohnheiten nicht gut tun (Reflexion, Supervision, Therapie) und/oder(2) wir nicht darunter spürbar leiden (Leidensdruck) und somit selber keinen Veränderungsbedarf bemerken. Der…

  • Über „Narzissmus“ im Kontext

    Über „Narzissmus“ im Kontext

    Es ist im Kontext der aktuellen Leistungs- und Wettbewerbsgesellschaft und dem damit verbundenen Streben nach (monetärem oder materieller) Kapital-Anhäufung überaus populär, Schwierigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen auf das Konzept des „Narzissmus“ zurückzuführen. Dazu gibt es aus meiner Sicht zwei wesentliche Dinge zu sagen: Aus der intensiven Auseinandersetzung mit epistemologischen Fragen, also Fragen zur oder der Erkenntnis,…

  • Gesundheit entsteht aus guten sozialen Beziehungen, ausschließlich

    Gesundheit entsteht aus guten sozialen Beziehungen, ausschließlich

    Nein, das Duschgel, auf dem steht, es bringt uns Lebensfreude, Vitalität und Balance, bringt uns das nicht. Gesundheit ist eine Folge von positiven Einstellungen (Optimisten leben nachweislich länger), positiven Gedanken […]

  • Über die Macht

    Über die Macht

    Macht ist ein komplexes Konstrukt, denn es bedingt Kommunikation innerhalb sozialer Systeme und doch ist das grundsätzliche Wesen der Macht in zwischenmenschlichen Beziehungen wohl recht klar und eindeutig. Die meiste Macht hat immer diejenige/derjenige, die/der nichts will und nichts braucht von der/dem anderen. So paradox es vielleicht klingen mag, doch die Person, die am wenigsten…

  • Bedingungslose Liebe und Beziehung

    Bedingungslose Liebe und Beziehung

    Es ist wohl eine der schwierigsten Fragen in unserem sozialen Leben, wie passt die „bedingungslose Liebe“ mit „Beziehung“ zusammen. Die Antwort kommt direkt und klar und deutlich – „Beziehungen“ sind vielfältig, wohl so vielfältig, wie wir Menschen selber auch. Die „bedingungslose Liebe“ ist die Grundlage, jedoch keineswegs die Garantie für das Gelingen einer langfristigen Beziehung.…

  • Über das Vermissen

    Über das Vermissen

    Wir haben die Fähigkeit, uns Erinnern zu können. Jede dieser Erinnerung ist verknüpft mit einem Gefühl, mit Geruch, mit Bildern aus der Vorstellung und Phantasie, eine Realität, die längst vergangen ist und doch ist sie im hier und jetzt. Das Vermissen ist im Jetzt, im aktuellen Moment und es bedingt zunächst kein Erinnern. Es ist…

  • Ökonomie der Liebe

    Ökonomie der Liebe

    Beschränkte Ressourcen und Preisbildung über das Verhältnis von Angebot und Nachfrage sind die wesentlichen Elemente ökonomischen Denkens. Der Wert entsteht in der Regel über eine Verknappung von Ressourcen und die sich daraus ergebende Verknappung der Verfügbarkeit. Weniger Angebot bei mehr Nachfrage erhöht den möglichen Preis und umgekehrt. Das nennt die Ökonomie dann „Preisbildung“ bei „Wettbewerb“…

  • Wut und bedingungslose Liebe passen nicht zusammen

    Wut und bedingungslose Liebe passen nicht zusammen

    Die Schmerzen sind unbeschreiblich, das sensibelste – das „Herz“ – zerbrochen, die besten KünstlerInnen und Literaten haben sich an Ihr abgearbeitet. Eine Verliebtheit, die ganz große Liebe oder auch ein Lebenstraum zerbricht und die Sinnhaftigkeit des Daseins verschwindet in der Dämmerung der Notwendigkeiten. Romeo und Julia sterben. Das Leben wird sinnlos und nicht selten endet…

  • Respekt und bedingungslose Liebe passen nicht zusammen

    Respekt und bedingungslose Liebe passen nicht zusammen

    Doch so durch- und überaus „ehrenwert“ ist es, das Konzept von Respekt und doch, es passt nicht zur „selbstlosen“, weil bedingungslosen Liebe. Die Antwort ist schnell gegeben: Das eine – Respekt – ist ein lineares Konzept, das andere – „bedingungslose Liebe“ – eines, das auf Zweisamkeit, Kommunikation, Gleichberechtigung und Gegenseitigkeit aufbaut, ein Kreislauf, eine Wechselwirkung…

  • Kommerzialisierung benötigt Populismus und der zerstört Demokratien

    Kommerzialisierung benötigt Populismus und der zerstört Demokratien

    Wer sich wundert, warum aktuell die westlichen Demokratien unter Druck sind, der sollte einen wesentlichen – gewiss nicht den einzigen – Zusammenhang nicht außer acht lassen: (1) Wirtschaft, Wirtschaftswachstum und unternehmerischer Erfolg beruht auf der zunächst einfachen Maxime, dass von einem Produkt möglichst viele zu einem möglichst guten Preis verkauft werden. Somit gibt es grundsätzlich…

  • „Arbeit macht frei“ …

    „Arbeit macht frei“ …

    … das glaubten zuletzt ganz offiziell die NationalsozialistInnen (kurz: “Nazis”) Mitte des 20. Jahrhunderts und schrieben diese Parole über ihre Konzentrationslager – oder auch Arbeitslager genannt – , wie z.B. in Mauthausen. Zu Beginn des 21. Jahrunderts hat sich daran nur wenig geändert? Durchaus, so meine ich. Beispielhafte Beobachtung 1: Die Volkspartei in Niederösterreich, Österreich,…

  • Kritik und double bind

    Kritik und double bind

    Kritik wird, ja muss geradezu für jemanden, die die Meisterschaft er-reichen will – die Perfektion, eine Leiden-schaft, im wahrstem Sinne des Wortes sein. Denn Kritik zu er-halten ist gewiss …

  • Erfolgsrezept: Liebe, Respekt und ständiges Fragen nach Wahrheit

    Erfolgsrezept: Liebe, Respekt und ständiges Fragen nach Wahrheit

    Neben manch anderen Dingen ist die zentrale Schwierigkeit immer die, eine jeweils neue Situation einzuschätzen. Dafür ist es notwendig, die Bedingungen der Situation zu begreifen und die Konsequenzen von Handlungsmöglichkeiten zu verstehen. Eine derartige Entscheidung ergibt sich aus einer Menge von Unter-scheidungen im Prozess des „Heranmeinens“ an die Bedingungen der Situation. …

  • Das Konzept „Meisterschaft“

    Das Konzept „Meisterschaft“

    Mit diesem Beitrag wird der Versuch unternommen, einen wesentlichen Unterschied zwischen dem Konzept “Führung” (Leadership) und dem Konzept der “Meisterschaft” (personnel mastery) zu argumentieren. Was diesen Diskurs allerdings sehr schwierig bis nahezu unmöglich macht, ist die Einsicht, dass jene Organisationen, die …

  • homo aestheticus – eine Traum-These

    homo aestheticus – eine Traum-These

    Der Mensch ist ein „homo aesteticus“: Er strebt nach dem, wovon er glaubt, dass es gut für ihn ist. Seine Bewegung, das von A nach B und das warum, für ihre Bewegung, ergibt sich aus dem Willen zu einer Verschönerung der Welt. Die Welt gilt hierbei als die erlebte Welt, die …

  • Führung und Verantwortung – eine Notwendigkeit

    Führung und Verantwortung – eine Notwendigkeit

    Aktionen der Führung haben als solches einen moralischen Hintergrund, weil es darum geht, Verantwortung zu übernehmen für die Entwicklung anderer Menschen und deren Schicksale. Aus dem blinden Fleck für Zwischenmenschliches der Luhmann´schen-Systemtheorie hat sich jedoch …

  • Innovation – erkennen, reden, tun, existieren

    Innovation – erkennen, reden, tun, existieren

    erkenntnistheoretisch: Eine Innovation kann erkenntnistheoretisch nur von der Darstellung eines Problems ausgehen, als das Problem … praktisch: Die einen sprechen von Innovation, die anderen …

  • wozu wettbewerb

    wozu wettbewerb

    Allein dadurch, dass „gegeneinander“ gearbeitet wird und nicht „miteinander“ entstehen enorme Kosten in der Geheimhaltung und Absicherung von Daten, Aufbau von Sicherheitszonen, Abschirmung von Informationen, das genau Gegenteil von „open access“. Doch die größten „Kosten“ …

  • Kreis und Linie – Dualität oder Entität

    Kreis und Linie – Dualität oder Entität

    36 Paragraphen zur Fragen nach Form: „Kreis und Linie – Dualität oder Entität“

  • Logisch-positivistische versus mystische Strategietheorie

    Logisch-positivistische versus mystische Strategietheorie

    Im Widerstreit zwischen industrieökonomischen Ansätzen und ressourcen-orientierten Ansätzen lassen sich zunächst zwei unterschiedliche Weltsichten für die (Strategie)Theorie …

  • weil die Messung von 0 nicht erfolgen kann

    weil die Messung von 0 nicht erfolgen kann

    Die exakte Messung als Begründung von ´Objektivität´ unterscheidet sich von der Schätzung durch die Null. Dabei gibt es etliche mathematische Beweisableitungen, die im Detail …

  • Objekt – Subjekt – Schnittstelle

    Objekt – Subjekt – Schnittstelle

    Nun mag jemand all dies schnell wegwischen, indem er/sie diese Aussagen als konstruktivistisch klassifiziert: „Dies sind halt Hirngespinste jener, die nicht kapieren wollen, dass die 4 Bücher, der Tisch, die zwei Stühle, die Tasse vor mir einfach da sind und nicht wegdiskutiert werden können.“ Darüber gebe es ´objektiv´ Konsens, mag man behaupten. …

  • Blinder Fleck durch Ein-Teilung – Beispiel Organisationsformen

    Blinder Fleck durch Ein-Teilung – Beispiel Organisationsformen

    H. Arendt (2001, S. 213 f.) erinnert sich in ihrer Abhandlung über die Enthüllung der Person im Handeln und Sprechen, dass „Besonderheit oder Andersheit, diese merkwürdige Eigenschaft der >alteritas<, die allem Seienden als solchem eignet und die daher von der mittelalterlichen Philo-sophie zu den Universalien gezählt wurde“, der Grund dafür ist, „daß wir nur definieren…

  • Dialektik von Gutsformen und Frieden

    Dialektik von Gutsformen und Frieden

    Das Prinzip der Unterscheidung, oder besser das Formenkalkül von Spencer-Brown, lässt sich auf jedwede Situation anwenden, wo der weiße Untergrund der Unterscheidung zu einem beschränkten Blatt Papier wird. Überall dort entsteht die Differenz weiter. Oder, wie es Ortmann (2003, S. 101) darstellt, Regeln inkludieren deren Regelverletzung. So trifft das Ordnungsprinzip auch auf die Zerteilung der…

  • Möglichkeit versus Wahrscheinlichkeit

    Möglichkeit versus Wahrscheinlichkeit

    Es tut sich eine Kluft auf in der Art von Weltanschauung und Ästhetik, zwischen jenen, die in Möglichkeiten denken und jenen, die in Wahrscheinlichkeiten denken. …

  • besserwissen

    besserwissen

    Jede/r ProfessorIn steht in mehrere Hinsicht in einem Dilemma insofern, als der Rohstoff oder auch die Währung des wissenschaftlichen Tuns darin besteht, etwas zu wissen, was andere eben nicht wissen. Anders ausgedrückt könnte es so heißen, „BesserwisserIn“ zu sein, ist der Beruf …