Schlagwort: Essay

  • Du kannst nicht jeden Menschen mögen, doch Du kannst jeden Menschen lieben

    Du kannst nicht jeden Menschen mögen, doch Du kannst jeden Menschen lieben

    Diesen Ausspruch habe ich vor vielen Jahren bei einem Seminar im Kontext zu „Konfliktmanagement“ gehört und er hat mich all die Jahr immer wieder stark bewegt. Gerade gestern zum 80. Jahrestag der „Befreiung“ des „Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau“ und dem „Internationalen Holocaust-Gedenktag“ war dieser Satz wieder sehr stark präsent bei mir. Nach vielen Büchern zum Thema „Liebe“,…

  • Warum so viele Menschen unglücklich sind

    Warum so viele Menschen unglücklich sind

    Die Antwort ist sehr „einfach“: Sie haben entweder nie gelernt oder verlernt zu lieben. Es gibt keine direkten Erhebungen zur Lage des „Glücks“. Die Glücksforschung hat sich zwar etabliert, jedoch bleibt noch am Rande. Bhutan erhebt regelmäßig das Bruttonationalglück (BNG). Dabei kann der Begriff „Glück“ auch durch „Zufriedenheit“ ersetzt werden. Jemanden zu fragen, ob sie/er…

  • Über die Verletzlichkeit

    Über die Verletzlichkeit

    Sie ist die Grundvoraussetzung für gute und innige Beziehungen (vgl. z.B. Brené Brown). Sie ist die Grundvoraussetzung für ein gutes Leben. Sie ist vielleicht die Grund-Paradoxie des sozialen Lebens. Sie ist die Wurzel von Liebe und auch Gewalt gleichermaßen. Und ohne ihr gibt es keine Gesundheit, keine Glückseligkeit, keine Zufriedenheit und auch keine Freude. Würden…

  • Wir sind Natur

    Wir sind Natur

    Wir sind Natur. Vielleicht ein einfacher Satz, jedoch mit hinreichenden Folgen. Ja, wir Menschen sind Natur. So einfach ist es. Wir sind Teil einer Natur, die wir nur zu wenigen Bruchteilen verstehen und doch, wir verhalten uns wie Gott. Wir können kein Essen und auch kein Wasser kaufen. Es kommt von der Natur und wir…

  • Rationalität, Kreativität & Gefühle

    Rationalität, Kreativität & Gefühle

    Geplagt von der Rationalität war ich lange der Auffassung, Kreativität wäre die Auf-Lösung für die Peinigung des Lebens durch Rationalität. Heute verstehe ich, dass das Gegenteil von Rationalität Emotionalität ist, somit Gefühle. Wer somit ein bewusstes und somit aufregendes Leben führen will, dass zu tiefgehender Glückseligkeit führt, die/der ist gut beraten, Gefühle zuzulassen. Dabei ist…

  • Der Unterschied zwischen Liebe und Geschäft

    Der Unterschied zwischen Liebe und Geschäft

    In der Liebe gibt es ein Geben von Herzen. Im Geschäft gibt es ein Geben und Nehmen. In der Liebe gibt es ein Sorgen um die/den Andere/n. Im Geschäft gibt es einen Nutzen von der/dem Anderen. In der Liebe gibt es den tief gehenden Wunsch, dass es der/dem Anderen von Herzen gut geht. Im Geschäft…

  • Ökonomie der Liebe

    Ökonomie der Liebe

    Beschränkte Ressourcen und Preisbildung über das Verhältnis von Angebot und Nachfrage sind die wesentlichen Elemente ökonomischen Denkens. Der Wert entsteht in der Regel über eine Verknappung von Ressourcen und die sich daraus ergebende Verknappung der Verfügbarkeit. Weniger Angebot bei mehr Nachfrage erhöht den möglichen Preis und umgekehrt. Das nennt die Ökonomie dann „Preisbildung“ bei „Wettbewerb“…

  • Die Ästhetik der Trauer

    Die Ästhetik der Trauer

    Es ist, als ob alles andere vollkommen sinnlos uns wertlos geworden ist. Alles materielle, all die Gegenstände, die vielleicht zuvor wichtig, schön gewesen sind, sind jetzt unwichtig …

  • Fußball – ein Spiel für IdiotInnen? – Teil 2: Aus Sicht der ZuschauerIn

    Fußball – ein Spiel für IdiotInnen? – Teil 2: Aus Sicht der ZuschauerIn

    Ein Spiel zweier Frauschaften mit zumeist 10 FeldspielerInnen und einer Torfrau mit einem Ball, den es gilt, in ein Tor, ein rechteckiges Gebilde mit 8 Fuß (7,32m) Breite und 8 Yards (2,44m) Höhe, mit allen möglichen Körperteilen, außer den Armen inkl. der Hände, zu befördern, ist es, das Millionen von Menschen, da und dort mehr…

  • Der unbewusste Tod

    Der unbewusste Tod

    Er kommt schleichend, ohne dass du es bemerkst, ja selber sogar bemerken kannst. Er erwartet dich hinter den Schaufenstern, wo dich grinsende VerkäuferInnen, die Shop-ManagerInnen und diese die/den BereichsleiterIn und diese …

  • schamlos kreativ

    schamlos kreativ

    “Das ist mir aber peinlich!”, ist wohl eine, wenn nicht der wesentlich Grund, warum Menschen nicht aus sich heraus gehen können, nicht kreativ werden können. Man kann es nennen, wie mann will – befremdlich, beschämend, …

  • Ablehnung, Bewertung oder Zensur

    Ablehnung, Bewertung oder Zensur

    Das Recht auf freie Rede (Meinungsfreiheit) ist zu Beginn des 21. Jhd. verbannt in die so genannten „speakers corner“, die bestenfalls noch als Touristenattraktionen akzeptiert werden. Belächelte oder als irrsinnig Abgestempelte machen dort ihre Gedanken öffentlich…

  • Die Positivistin – Der Positivist

    Die Positivistin – Der Positivist

    Sie/Er sind, das gleich vorweg, von der ganz schlimmen Sorte. Sie/Er halten sich zumeist jedoch, vor allem zu Beginn einer Bekanntschaft, bedeckt mit Nettigkeiten, Höflichkeiten und Freundlichkeiten. …

  • Rationalität – damit macht frau/mann sich das Leben kaputt

    Rationalität – damit macht frau/mann sich das Leben kaputt

    Zum Glück, auch so kann die Ironie des Schicksals gesehen werden, hat die Weltwirtschaftskrise auch eine andere Krise hervorgerufen: die Krise des Rationalitätskonzepts, wie es vor allem ÖkonomInnen in den letzten Jahrzehnten vertreten haben und wie es größtenteils von den betriebswirtschaftlichen Disziplinen unreflektiert übernommen wurde…

  • Fußball – ein Spiel für IdiotInnen? – Teil 1: Aus Sicht der SpielerIn

    Fußball – ein Spiel für IdiotInnen? – Teil 1: Aus Sicht der SpielerIn

    Fußball ist momentan eines der beliebtesten und am weitesten verbreiteten Ballspiele (oder Ball-Sportarten) weltweit. 265 Millionen Spielerinnen und Spieler, dazu 5 Millionen Schiedsrichter und Funktionäre: Rund 270 Millionen oder gut 4 % der Weltbevölkerung sind aktiv in den Fussball involviert1. Insofern scheint es legitim, sich einmal die Frage zu stellen, für wem …